Seit 8.6. wird bei uns unter Anleitung des Mittelalterarchäologen und Burgenspezialisten Thomas Bitterli wieder Kalk gebrannt. Zu diesem Zweck wurde vorige Woche im Inneren des Kalkofens ein Gewölbe aus Kalkstein gesetzt. Durch das Brennen wird aus dem kalkhaltigen Gestein Brandkalk, der als Bindemittel für unseren Mörtel verwendet werden kann. Hölzerne „Pfeifen“ sollen, nachdem sie abgebrannt sind, die Belüftung des Ofens sicherstellen.

Der Kalkofen wurde gestern pünktlich um 21 Uhr in der „Hölle“ eingeheizt. Um das Feuer am Brennen zu halten, mussten unsere Arbeiter die ganze Nacht über Fichtenholz nachlegen und werden den Ofen auch in den nächsten Tagen durchgehend beheizen.

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